Carsharing am Flughafen

drivenow-flughafenBild: DriveNow / drive-now.com

Die Suche nach einem Parkplatz und die damit zwangsläufig verbundenen Kosten, die nicht selten mit dreistelligen Beträgen zu Buche schlagen, haben das Potenzial, den Urlaubsspaß bereits vor dem Abflug zu vermiesen. Um dieses Ärgernis zu umgehen, verfügen zahlreiche Carsharing-Anbieter wie DriveNow, Car2go und Flinkster bereits über spezielle Angebotspakete, die potentiellen Kunden eine kostengünstige und bequeme Fahrt zum Airport garantieren. Zu diesem Zweck betreiben unter anderem die genannten Unternehmen an vielen deutschen Flughäfen Carsharing-Stellplätze, sodass die Miete direkt vor Ort beendet werden kann. Im Gegenzug ist es ebenso möglich, direkt am Flughafen einen Wagen zu buchen und diesen am Zielort abzustellen, sofern sich die Destination im Geschäftsbereich des Free-Floating Anbieters befindet.

Was gilt es zu beachten?

Gerade im Hinblick auf die stetig steigenden Gebühren, die für die Nutzung eines Taxis zu entrichten sind, erscheinen die Angebote der Carsharing-Anbieter besonders günstig. Allerdings ist es ratsam, im Vorfeld des geplanten Abfluges detaillierte Informationen über die Modalitäten des jeweiligen Anbieters einzuholen, denn speziell für Fahrten vom oder zum Airport wird nicht selten eine zusätzliche Servicegebühr fällig. Darüber hinaus sollte ein großzügiges Zeitpolster eingeplant werden, da die für das Carsharing reservierten Parkplätze in der Regel einige Gehminuten von den Terminals entfernt liegen. Im Gegenzug entfällt immerhin die nervenaufreibende Suche nach einem Stellplatz. Die Flotten einiger Anbieter bestehen zudem lediglich aus Kleinwagen, sodass Reisende mit viel Gepäck auf Unternehmen angewiesen sind, deren Fuhrpark geräumigere Fahrzeuge umfasst.

Bis zu 50 Prozent günstiger als das Taxi

Preislich unterbieten die Carsharing-Angebote trotz Servicegebühren die Konditionen der meisten Taxiunternehmen um 30 bis 50 Prozent, was bedeutet, dass eine beispielhafte Fahrt ausgehend von der Münchner Innenstadt bis zum Flughafen mit ca. 30 Euro statt 60 Euro zu Buche schlägt. Vor allem bei minutenbasierten Zahlungsmodellen ist das Verkehrsaufkommen der Faktor, der den zu entrichtenden Preis entscheidend mitbestimmt. Für längere Anfahrtswege, die hauptsächlich über Landstraßen, Bundesstraßen oder Autobahnen führen, ist demnach sowohl die Abrechnung nach Minuten als auch die kilometerbezogene Zahlung zu empfehlen. Der Weg durch die Stadt sollte freilich nicht pro Minute in Rechnung gestellt werden, da so bereits ein kleiner Stau die Urlaubskasse in Mitleidenschaft zieht.

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