Vor- und Nachteile von Carsharing

carsharing-schildBild: © stockWERK - Fotolia.com

Nicht umsonst steigt die Anzahl der Carsharing-Nutzer in unseren Breiten seit einigen Jahren stetig, denn für viele ist das Auto auf Abruf deutlich attraktiver als der eigene Wagen. Gerade, wer nur sporadisch mit dem Auto unterwegs ist, profitiert von der Tatsache, dass im Rahmen des Carsharings lediglich eine geringe Mitgliedsgebühr sowie die jeweiligen Mietkosten entrichtet werden müssen, womit die Nutzung des Modells deutlich günstiger ist als die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs. Darüber hinaus ist es statistisch erwiesen, dass die meisten Fahrzeuge in Deutschland im Durchschnitt rund 23 Stunden pro Tag stillstehen, wohingegen die Fixkosten weiterlaufen, was beim Carsharing ebenfalls nicht der Fall ist. Eben diese Fixkosten werden nach dem Konzept des Carsharings gerecht auf alle Nutzer des jeweiligen Kraftfahrzeugs aufgeteilt und mittels Nutzungsgebühr umgelegt.

Flexibilität und Umweltschutz

Reparaturen, die oft hohe dreistellige Beträge verzehren, sind für viele Autofahrer ebenso unerwartete wie unangenehme Ärgernisse, die den Geldbeutel nicht selten stark strapazieren. Ein großer Vorteil des Carsharings liegt dementsprechend darin, dass die Nutzer sich weder um Reparaturen noch um Inspektionen zu sorgen haben, da dies der jeweilige Anbieter übernimmt. Überdies bietet der Fuhrpark der großen Carsharing-Unternehmen einen reichhaltigen Fundus unterschiedlichster Fahrzeuge, die sich für die verschiedensten Zwecke eignen und den potenziellen Nutzern somit ein Höchstmaß an Flexibilität bieten, ganz gleich ob es sich um einen Kleinwagen für den Wochenendausflug oder einen Transporter für den Einkauf im Baumarkt handelt. Aufgrund der Tatsache, dass sich oft bis zu 20 Nutzer ein einziges Fahrzeug teilen, trägt das Carsharing darüber hinaus erheblich zur Reduzierung des CO²-Ausstoßes bei.

Carsharing für Berufspendler nicht geeignet

Nach dem Verständnis des Carsharings ist das Auto lediglich ein Transportmittel, das dazu dient, möglichst günstig von A nach B zu kommen. Folglich eignet sich das Modell vor allem für Menschen, die ein Fahrzeug eher unter rationalen Gesichtspunkten beurteilen, denn als Statussymbol kann ein von 20 Personen genutzter Wagen mit Sicherheit nicht bezeichnet werden. Weiterhin ist die individuelle Unabhängigkeit im Kontext des Carsharings deutlich eingeschränkt, da sowohl entsprechende Verleihstationen nicht flächendeckend vorhanden sind und auch die Fahrzeuge nicht zu jedem gewünschten Termin zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Carsharing eher schlecht für Berufspendler geeignet, die regelmäßig auf ein entsprechendes Fahrzeug zurückgreifen müssen.

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