Privates Carsharing

Privates CarsharingBild: © mario_vender - Fotolia.com

Es liegt auf der Hand, dass auch zahlreiche Privatpersonen am Erfolg des Carsharing-Modells teilhaben möchten, indem der Privatwagen anderen Personen zeitweise zur Verfügung gestellt wird, da dieser ansonsten ungenutzt auf dem Firmenparkplatz oder in der Hofeinfahrt stehen würde. Zu diesem Zweck existieren bereits einige stetig wachsende Internetportale, die die Vermittlung zwischen Anbietern und potenziellen Nutzern übernehmen, was die Suche nach einem privat gemieteten Wagen deutlich erleichtert. Aufgrund der Tatsache, dass der eigene Wagen auch durch andere Personen genutzt wird, profitieren die Besitzer von den durch die Nutzung generierten Einnahmen, da sich somit auch die Unterhaltskosten für das betreffende Fahrzeug deutlich reduzieren.

Auch privat bestens versichert

Im Gegensatz zum stationsgebundenen und flexiblen Carsharing existieren im Rahmen des privaten Dienstleistungskonzepts keine Serviceshops, in denen Fahrzeuge vor Ort gebucht werden können. An die Stelle örtlicher Filialen treten Onlineauftritte und Apps, mit deren Hilfe sich Fahrzeuge von privaten Haltern buchen lassen. Darüber hinaus bieten die einschlägigen Plattformen potenziellen Anbietern eine reichhaltige Werkzeugpalette, die dazu dient, den eigenen Wagen geschickt im System zu platzieren. Da es sich um privat angebotene Fahrzeuge handelt, kommt der Versicherung im Gesamtkonzept des privaten Carsharings eine besondere Bedeutung zu. In der Regel wird über die Vermittlungsplattform eine spezielle Carsharing-Versicherung angeboten, die im Schadensfall greift, jedoch sowohl für den Fahrzeughalter als auch für den Mieter eine Selbstbeteiligung beinhaltet. Neben diesem Konzept existiert weiterhin die sogenannte “On-Top-Versicherung”, im Rahmen derer der Mieter dem Fahrzeughalter zusätzlich zu den Mietkosten einen kleinen Versicherungsbeitrag überweist.

Günstiges Konzept mit Vor- und Nachteilen

In der Bundesrepublik haben sich bis dato einige Anbieter etabliert, welche die Vermittlung zwischen beiden Parteien übernehmen. Um dort ein Fahrzeug zu mieten, stellen potenzielle Nutzer eine unverbindliche Anfrage an den privaten Fahrzeughalter, der im Anschluss darüber entscheidet, der Anfrage eine entsprechende Zu- oder Absage zu erteilen. Ein verbindlicher Vertrag kommt allerdings erst dann zustande, wenn die Zahlung des aufgerufenen Mietpreises erfolgt. Auch wenn das private Carsharing in der Regel deutlich günstiger ist als die kommerzialisierten Varianten, so birgt es jedoch insbesondere für potenzielle Mieter den Nachteil, dass das nächstgelegene Fahrzeug meist einige Kilometer entfernt steht, womit sich das Verfahren nicht für jedermann eignet.

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