Stationsgebundenes Carsharing

Stationsgebundenes CarsharingBild: © danielschoenen - Fotolia.com

Im Rahmen des klassischen oder auch stationsgebundenen Carsharings betreiben die meisten auf dem deutschen Markt aktiven Unternehmen feste Stationen, an denen Kunden die Fahrzeuge in Empfang nehmen und nach Beendigung der Mietzeit wieder abstellen müssen. Diese Variante des Carsharings birgt für die Nutzer den Vorteil, dass die Suche nach einem betriebsbereiten Fahrzeug entfällt. Darüber hinaus erübrigt sich ebenfalls die zeitaufwändige Fahndung nach einem geeigneten Abstellort für den Mietwagen, sodass keine ergänzenden Kosten durch zusätzliche Fahrzeit entstehen. Die Stationsgebundenheit, die einerseits als großer Vorteil des Modells gilt, impliziert allerdings auch den Nachteil, dass ein gemietetes Fahrzeug weder flexibel abgestellt, noch gemietet werden kann, da in jedem Fall der Weg zu einer Station zurückgelegt werden muss und der Nutzen je nach Vorhaben eingeschränkt ist.

Flexible Nutzung trotz Standortbindung

Die Buchung eines Fahrzeuges selbst geht schnell von der Hand und ist sowohl unmittelbar vor Ort, als auch im Vorhinein möglich. Zu diesem Zweck bieten zahlreiche Unternehmen für stationsgebundenes Carsharing eine firmeneigene App für alle gängigen Smartphones an, mit deren Hilfe sich Wunschfahrzeuge bereits einige Tage vor dem eigentlichen Miettermin reservieren lassen. Im Gegensatz zu anderen Carsharing-Varianten ist somit die Verfügbarkeit des gewünschten Fahrzeugtyps jederzeit garantiert. Sollten Carsharing-Nutzer nicht im Besitz eines Smartphones sein, so ist die Reservierung eines Fahrzeugs für den ausgewählten Wunschtermin in der Regel auch über die Homepage des Dienstleisters möglich. Nutzer der Smartphone-App schlagen zudem Kapital aus der Möglichkeit, die Buchungsdauer im Zuge der Nutzung bequem verlängern zu können, sofern das betreffende Fahrzeug nicht bereits anderweitig vermietet ist.

Kinderleichte Registrierung

Die Anmeldung bei einem der großen Anbieter für stationsgebundenes Carsharing geht leicht von der Hand und verläuft zumeist in zwei Schritten. Zunächst erfolgt die Registrierung auf der Homepage des Anbieters, im Rahmen derer alle buchungsrelevanten Daten aufgenommen werden. Im Anschluss gilt es lediglich eine Vertriebsstation aufzusuchen, wo das Nutzerkonto per Lichtbildausweis legitimiert wird. Je nach Anbieter und dem verwendeten Schlüsselsystem erhalten Kunden im Anschluss an den Prozess in der Regel eine Kundenkarte, die gleichfalls als Schlüsselkarte fungiert. Die monatlichen Kosten sind indes ebenfalls vom gewählten Anbieter abhängig, da sowohl die Höhe der anfallenden Grundgebühr als auch die Berechnungsgrundlage von Unternehmen zu Unternehmen starken Schwankungen unterworfen ist.

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